Softkite Design

Softkites

Softkites leiten sich konstruktiv primär von Gleitschirmen ab. Über viele Jahre wurden Softkites als Traction Kites vor allem für das Ziehen von Buggys (dreirädrige Fahrzeuge) über Land eingesetzt oder als reine Fun Kites genutzt.

Evolution

RGD™-Chefdesigner Ralf Grösel war 2001 Mitbegründer der Firma Flysurfer GmbH und verantwortlich für eine Evolution im Softkitedesign. Durch bahnbrechende technische Neuerungen gelang es ihm, den Einsatzbereich der Softkites nachhaltig auch auf das Wasser zu erweitern. Ralf Grösel ist für die Entwicklung der Modellreihen „Speedair“, „Easyair“, „Mastair“ und „Warrior“ verantwortlich. Durch eine Modifizierung der Kammern und den Einbau integrierter Ventile konnte der Softkite als geschlossenes System fungieren und eingeströmte Luft in den Kammern halten, ohne sich mit Wasser zu füllen. Autostabile Profile, Sicherheitssysteme sowie Systeme zum Depowern von flexiblen Tragflächen runden die Entwicklungsleistungen von Ralf Grösel ab und wurden später im Softkitebereich zum Standard.

Ab 2003 wurde RGD™ vom Kitehersteller North Kiteboarding mit der Konstruktions- und Entwicklungsarbeit für die Snowkite-Produktpalette beauftragt. In enger Zusammenarbeit mit dem dreifachen Snowkite-Weltmeister Fabio Ingrosso entstanden die Modellreihen
-  Husky, Husky LTD
-  Fabio, Fabio Pro
-  07 SOLID, 08 SOLID und 09 SOLID.
Das Modell Husky LTD war der erste Land- und Wasserkite, der lediglich über zwei Leinenebenen verfügte. Der somit verringerte Leinenwiderstand sorgte für höhere Performance. Der Fabio Pro ermöglichte Flugzustände und Gleitphasen, die bis dato nur Gleitschirmen vorbehalten waren. Die SOLID Baureihe setzte ab Modelljahr 2008 dagegen mit dem 5th-Line-Sicherheitssystem neue Maßstäbe im Bereich der Safety-Funktionen.

Herausforderung

Durch die flexiblen, mit Staudruck aufgeblasenen Elemente sind Softkites quasi kleine Gleitschirme. Jedoch sind sie deutlich kleiner und müssen wesentlich stabiler sein. An Material und Konstruktion werden große Anforderungen gestellt. Durch eine Vielzahl schwer berechenbarer Variablen ist Softkite-Design eine der größten konstruktiven Herausforderungen. RGD™ konnte in den letzten Jahren immer wieder mit technischen Neuerungen und Verbesserungen aufwarten. Die Kombination modernster Analyse- und Konstruktionssoftware mit dem umfangreichen Erfahrungsschatz aus mehr als 150 Softkite- und Hybrid-Prototypen ist die Grundlage des Erfolgs von RGD™. Durch die enge Zusammenarbeit mit Produktionsstätten rund um den Globus und durch ein im Vorfeld jedes Projektes mit dem Auftraggeber festgelegtes Target-Costing können und werden neue Produkte bereits vor der Fertigstellung exakt in eine Preis- und Zielgruppe hinein entwickelt.